Zivilgesellschaft und Kommune bringen sich mit Ideen, Projekten und Personen in die öffentliche Bildung ein

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Erstellt von Wolfgang Roth am 09.12.2015 um 15:45 Uhr
Bildung

Ziel ist es, die öffentlichen Bildungsinstitutionen (insbesondere Schulen) in ihrem Bemü-hen um eine nachhaltige, empathisch-achtsame und global-verantwortliche Bildung aktiv zu unterstützen.
Zweitens geht es darum, dass die zivilgesellschaftlichen Gruppen/Vereine/Projekte, die in den Themen Globale Entwicklung, Frieden, Gesundheit und Ernährung, Ökonomie und Ökologie, Verkehr, Wohnen etc. unterwegs sind, ihre „Bildungsdimension“ entdecken und kompetent werden, mit den öffentlichen Bildungseinrichtungen (Schulen, Kindergär-ten etc.) zu kooperieren.
Es soll drittens ein wechselseitiger Lernprozess in Gang gesetzt werden: die Schulen soll-ten sich weiter öffnen und diesen Gruppen die Kooperation ermöglichen. Der gegenwär-tige Umbau von Halb- auf Ganztagsschulen bietet hierzu eine große beiderseitige Chance und kann die Schule reichhaltiger und für die SchülerInnen interessanter werden lassen.
Die außerschulischen zivilen Kooperationspartner müssen verlässlich und qualifiziert sein, um dem Standard der Öffentlichen Bildung gerecht werden zu können. Die an einer Kooperation mit den öffentlichen Bildungseinrichtungen interessierten NGOs werden aus diesem Grunde in ihrem Bemühen unterstützt, ihre Anliegen in angemessener Weise in den Schulen zu vertreten, so dass die SchülerInnen in einer Art Service-Learning Kennt-nisse und Erfahrungen erwerben, die ihre Einstellungen und Verhaltensweisen längerfris-tig prägen. Durch die Kooperation von öffentlicher und ziviler Bildung wird Kindern und Jugendlichen ermöglicht, die Pioniere des Wandels in ihrer kommunalen Umgebung ken-nenzulernen, sich mit ihnen auszutauschen, sich in Projekten zu engagieren und zu-kunftsfähige Lebensformen zu entwickeln.

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