Zweite Hürde geschafft

Freiburg im Wettbewerb „Zukunftsstadt“ des Bundesbildungsministeriums als Teilnehmerstadt ausgewählt

Von Hannah Moser am 17.01.2017

In der jetzigen, zweiten, Phase wird wissenschaftlich erarbeitet, wie die Vision 2030 erreicht und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Konzepte für die Umsetzung vor Ort entwickelt. In der dritten Phase, die 2018 beginnen soll, werden schließlich bis zu acht ausgewählte Kommunen erste innovative Ideen in so genannten „Reallaboren“ in die Praxis umsetzen. Reallabore bezeichnen dabei eine neue Form der Kooperation zwischen Wissenschaft und Bürgerschaft. In ihnen sollen auf Ebene von Stadtteilen innovative Ansätze erprobt und überprüft werden.

Die Freiburger Bewerbung war federführend von der städtischen Stabsstelle Nachhaltigkeitsmanagement in enger Zusammenarbeit mit dem Leistungszentrum Nachhaltigkeit, das von der Universität Freiburg und den Freiburger Fraunhofer-Instituten getragen wird, entwickelt worden. Als Ergebnis der ersten Phase wurden in einem Zukunftsdialog 30 Ideen aus der Bürgerschaft für die künftige Entwicklung der Stadt in den Themenschwerpunkten lokale Ernährung, neue Wirtschaftsformen und nachhaltige Energieversorgung gebündelt. Diese Ideen bilden die Grundbausteine für die weiteren Arbeitsphasen hin zur Vision Freiburg 2030.

Oberbürgermeister Dieter Salomon begrüßt, dass die Arbeit im Zukunftsstadt-Projekt fortgesetzt wird.

„Die zweite Phase des Wettbewerbs ‚Zukunftsstadt‘ eröffnet die Möglichkeit, auf Basis einer breiten bürgerschaftlichen Beteiligung und mit Unterstützung der Wissenschaft ein konkretes Umsetzungskonzept für die Freiburger Vision 2030 zu erarbeiten.“

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