Meine Zukunftsstadt Freiburg ... ist immer in Bewegung

31.03.2017

Frau Peters ist Sozialwissenschaftlerin und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Sustainability Governance an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Im Pro-jekt Zukunftsstadt hat sie die Rolle der „Wissensmaklerin“ inne. Hierbei fungiert sie als Sprachrohr zwischen der Wissenschaft und der Gesellschaft und übersetzt Projektideen, die in der Bevölkerung existieren, auf eine wissenschaftliche Ebene.

 

Frau Peters, was bedeutet das Projekt Zukunftsstadt für Sie persönlich?

Wir sind alle davon überzeugt, dass für die Zukunft in Freiburg noch einiges getan werden muss. Ich hoffe natürlich, dass wir auch in die letzte Phase des Wettbewerbs gelangen und unsere Projekte als beispielhafte Umsetzung in Freiburger Quartieren, oder anderen Städten dienen können.

Welche Erwartungen haben Sie an das Projekt Zukunftsstadt?

Ich hoffe, dass wir nach der aktuellen zweiten Phase auch in die dritte gelangen, um unsere Projekte konkret umsetzen zu können und zu schauen, ob sie gelingen. Zudem konnte die Erwartung, dass Forschung ganz konkret umgesetzt wird, erfüllt werden. Es ist schön, dass wir uns dank der Zukunftsstadt so praxisnah damit befassen können und wir Menschen mit tollen Ideen bei deren Umsetzung unterstützen können.

Welches Thema ist für Sie besonders wichtig bei der Gestaltung der Stadt von morgen?

Im Bereich der Nachhaltigkeit spielt alles eine wichtige Rolle, deshalb fällt es mir schwer, bestimmte Inhalte anderen überzuordnen. Da die Erarbeitung mit der Gesellschaft zusammen stattfindet und diese sie als wichtig erachtet, gelten sie automatisch als relevant. Menschen aus der Stadt forschen für die Stadt, in Zusammenarbeit mit der Wissenschaft. Das ist für mich ebenso ein wichtiger Baustein.

Welche konkreten Ideen haben Sie für eine nachhaltige Entwicklung der Stadt?

Ideen gibt es natürlich unendlich viele! Das fängt bei alltäglichen Dingen an, zum Beispiel beim Fahrradfahren. In Freiburg ist in diesem Bereich schon einiges passiert, aber die Stadt ist noch nicht da, wo sie sein könnte und es kann noch viel geschehen. Nachhaltigkeit ist zudem etwas prozesshaftes, das heißt, es wird stets bedeutsamer, die Gesellschaft in die Entwicklun-gen einzubinden.

Was werden Sie persönlich dazu beitragen?

Ich persönlich kann dazu beitragen, hoffentlich wie viele andere auch, mit- und querzudenken und zu versuchen Dinge zu ändern, die geändert werden sollten. Aber auch mal zu sagen, hier und da ist es schon gut, wenn etwas wirklich gut läuft, bzw. die Dinge zu fördern, die gut funktionieren.

Was möchten Sie uns noch abschließend mit auf den Weg geben?

Toi, toi, toi! Für alle Beteiligten des Projekts und für die Stadt wäre es schön, in die letzte Umsetzungsphase zu gelangen, um die Ideen wirklich umsetzen zu können. Deswegen müssen wir jetzt Gas geben!

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