Aktive Beteiligung der Wissenschaft und Zivilgesellschaft am Zukunftsdialog

Am 18.07.2017 veranstaltete die Stadt Freiburg im Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS) gemeinsam mit den Projektpartnern, Albert-Ludwigs-Universität, Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme und Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik, Ernst-Mach-Institut, den zweiten so genannten „Zukunftsdialog“. Die erste Dialogveranstaltung fand im Februar 2016 statt und war – relativ themenoffen – der Entwicklung von Bausteinen für eine Vision für ein nachhaltiges Freiburg 2030 gewidmet. Die zweite Dialogveranstaltung war nun als Auftakt in die Erarbeitung eines Konzepts für konkrete Umsetzungsschritte angelegt.

 

Rund 60 Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft waren zum 2. Zukunftsdialog eingeladen. Ziel war es, gemeinsam Ideen und Forschungsfragen für die Umsetzung der Freiburger Vision 2030 zu entwickeln. Nach der Präsentation von drei Synthesestudien durch die wissenschaftlichen Partner, diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Kleingruppen die Frage, was für die Transformation in Richtung Nachhaltigkeit in den Schwerpunktthemen für Freiburg am wichtigsten ist und welcher Forschungsbedarf sich daran anknüpft. Die zivilgesellschaftlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer brachten teils schon sehr konkrete Ideen in Form von Steckbriefen in die Veranstaltung mit ein. Unter anderem wurden die folgenden Themen in den Arbeitsgruppen behandelt:

 

  • Nachhaltige Energieversorgung: „Städtebauliche Maßnahmen zur Klimaanpassung“, „Sichtbarkeit des Themas: Aufmerksamkeit und Akzeptanz erhöhen“, „Infrastrukturmaßnahmen: Netze, Speicher, E-Mobilität“.

 

  • Neue Wirtschaftsformen: Wirtschaftliches, barrierefreies und nachhaltiges Bauen; Geteilte Verantwortung zwischen Wirtschaft, Staat und BürgerInnenschaft (Shared Responsibility); Verschränkung von sozialem Unternehmertum mit bürgerschaftlichem Engagement etc.

 

  • Regionale Ernährung: Regionale Ernährungspotenziale quantifizieren und in „Ernährungsexperimenten“ testen; Lebensmittelverschwendung eindämmen, Ernährungssouveränität – Vernetzung und Kooperation von ProduzentInnen und VerbraucherInnen etc.

Eine Fotos der Veranstaltung stellen wir Ihnen hier zur Verfügung.

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